Restaurant Marketing: Mehr Gäste und Direktbestellungen gewinnen
Restaurant Marketing verbindet lokale Sichtbarkeit mit einem einfachen Bestellweg und Kundenbindung. Nutze Google, Social Media, QR-Codes und Gutscheine, um mehr Gäste zu gewinnen und Direktbestellungen aufzubauen – mit konkreten Vorlagen, einer Beispielrechnung und einem 30-Tage-Plan.

Restaurant-Marketing verbindet lokale Sichtbarkeit mit Direktbestellungen und Kundenbindung. Dieser Maßnahmenkatalog hilft inhabergeführten Restaurants und Lieferdiensten, passende Kanäle auszuwählen und ihre Wirkung zu messen.
Inhalt
- Restaurant Marketing gezielt planen
- Google Business Profile & lokale Sichtbarkeit
- Eigene Website & Online‑Bestellsystem
- Social Media, Bewertungen & Reichweite
- Kundenbindung: E‑Mail, Push, Gutscheine & Stammkundenprogramme
- Offline‑Maßnahmen & Erfolg messen
- Wie viel bringt eine Direktbestellung nach Rabatt wirklich?
- Dein 30-Tage-Plan für mehr Direktbestellungen
- Fazit: Restaurant Marketing, das dir Kontrolle zurückgibt
- FAQ
- Quellen und Einordnung
Restaurant Marketing gezielt planen
Jede Maßnahme ist nach Aufwand, Kosten und realistischer Erwartung eingeordnet. So kannst du Prioritäten setzen.
Schwerpunkt ist klar: eigene Website/Webshop + Online‑Bestellsysteme & Lieferintegration als Basis, dazu Google Business Profile (Local SEO), Social Media, Bewertungen, E‑Mail‑Marketing/Newsletter, Push, Gutscheine und Treueprogramme.
Wenn du schneller vorankommen willst: Unverbindliche Demo anfragen.
Für wen ist dieser Maßnahmenkatalog?
Der Katalog richtet sich an Restaurants und Lieferdienste mit hohen Plattformprovisionen, wenigen Direktbestellungen und ohne festen Marketingplan. Gäste suchen in der Nähe, vergleichen Bewertungen und wählen den bequemsten Bestellweg.
- Du bist in Google Maps sichtbar, aber ohne klaren Bestelllink oder mit unvollständigen Infos.
- Du hast eine Website, aber sie konvertiert schlecht (zu langsam, unklar, mobil schwierig).
- Social Media läuft „nebenbei“, Bewertungen werden nicht systematisch gemanagt.
- Kundenbindung (Newsletter, Loyalty‑Programme) passiert kaum – dadurch musst du ständig neue Kunden teuer „nachkaufen“.
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 30–60 Min für Einordnung & Priorisierung | 0 € | Klarer Fokus: welche Marketingmaßnahmen zuerst Umsatz/Direktbestellungen bringen |
Maßnahmen nach Aufwand, Kosten und Ziel priorisieren
Die Reihenfolge führt vom Google-Profil über Website und Bestellshop zu Social Media, Kundenbindung und Erfolgsmessung. Wo belastbare Vergleichswerte fehlen, findest du qualitative Erwartungen und Kennzahlen für deine eigene Auswertung.
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 10 Min pro Maßnahme für Bewertung | 0 € | Weniger Aktionismus, mehr Kontrolle über Marketingmix und Umsatz |
Lieferando, Wolt und Uber Eats für Neukunden nutzen – den eigenen Shop für Folgebestellungen
Du musst dich nicht grundsätzlich zwischen Lieferplattform und eigenem Bestellshop entscheiden. Gib den Kanälen unterschiedliche Aufgaben: Auf Plattformen sollen neue Gäste dein Restaurant entdecken. Im eigenen Shop sollen Gäste, die dich bereits kennen, wieder bestellen können.
Prüfe deshalb Lieferando, Wolt und Uber Eats dort, wo sie in deinem Gebiet verfügbar sind. Entscheidend sind zusätzliche Reichweite, dein tatsächlicher Ertrag und die Frage, ob dein Team mehrere Bestellkanäle zuverlässig bedienen kann. Auf möglichst vielen Plattformen vertreten zu sein, ist kein Selbstzweck.
Plane anschließend den Übergang zur nächsten Bestellung: Wie erfährt ein neuer Gast von deinem Shop? Wo findet er den Link später wieder? Welchen Vorteil hat er davon?
Wichtig bei der Lieferung: Ein Bestellshop organisiert nicht automatisch Fahrer. Nutzt du bislang die Lieferflotte einer Plattform, brauchst du für direkte Lieferbestellungen eine eigene oder externe Zustelllösung. Vergleiche deshalb nicht nur Provisionen, sondern den vollständigen Ablauf und die tatsächlichen Kosten.
Prüfe vor Werbebeilagen und kanalübergreifenden Aktionen deine jeweiligen Plattformverträge. Dieser Leitfaden ersetzt keine Prüfung individueller Vertragsbedingungen.
Vom ersten Kontakt zum Stammgast: Plattform oder Google → erste Bestellung → gutes Erlebnis → Hinweis auf den eigenen Shop → Direktbestellung → Treuevorteile → weitere Direktbestellungen.
Mit Direktbestellungen sind hier Bestellungen über den eigenen Webshop oder die Restaurant-App gemeint. Telefonische Bestellungen sind ebenfalls direkt, werden für die digitale Erfolgsmessung aber getrennt betrachtet.
Die folgenden Zeit- und Kostenrahmen sind grobe redaktionelle Planungswerte, keine Angebote oder gemessenen Erfolgswerte.
Google Business Profile & lokale Sichtbarkeit
Wenn Menschen „Restaurant“ + „Stadt“ suchen, entscheidet Google oft in Sekunden. Dein Google Business Profile (Local SEO) ist deshalb der schnellste Hebel für Sichtbarkeit: Anrufe, Routenplanungen, Website‑Klicks und Bestellungen kommen hier direkt aus Suchintention.
Einrichten & Optimieren

Schematische Illustration, keine aktuelle Google-Bedienoberfläche. Die tatsächlichen Schritte findest du in der folgenden Anleitung.
Prüfe systematisch: Kategorien, Attribute (Lieferung/Abholung), Beschreibung, Speisekarte, Services, Kontaktinfos, Öffnungszeiten (inkl. Feiertage) – und vor allem: der Bestelllink zu deinem eigenen Webshop. Genau hier verliert Restaurant Marketing oft Geld, weil Gäste sonst auf Plattformen ausweichen.
Wichtig fürs Ranking: konsistente NAP‑Daten (Name/Adresse/Telefon) und ein Profil, das vollständig wirkt.
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 60–120 Min einmalig + 15 Min/Monat | 0–50 € (ggf. Fotos) | Mehr Sichtbarkeit in Google Maps, mehr Klicks/Anrufe/Bestellungen ohne Werbebudget |
Weiterlesen: Bestelllink im Google-Unternehmensprofil
Den eigenen Bestelllink im Google-Unternehmensprofil hinterlegen
Im Google-Unternehmensprofil kannst du neben der Website auch Links für Bestellungen hinterlegen. Je nach Profil und Darstellung lassen sich eigene Links für Abholung und Lieferung als bevorzugt markieren. Die Website-Adresse und die Bestelloptionen sind unterschiedliche Einstellungen. Google: Links in lokalen Brancheneinträgen · Google: Unternehmensprofil bearbeiten · Google: Optionen für Onlinebestellungen verwalten
Schritt 1: Das richtige Restaurantprofil öffnen
Melde dich mit dem Google-Konto an, das dein Restaurantprofil verwaltet. Suche dein Restaurant in der Google-Suche oder öffne das Profil in Google Maps. Prüfe bei mehreren Filialen zuerst den Standort. Die Oberfläche kann sich je nach Gerät unterscheiden. Google: Unternehmensprofil bearbeiten
Schritt 2: Den Bestelllink hinzufügen
Öffne den Bereich für Essensbestellungen. Die Bezeichnung kann beispielsweise „Lebensmittel bestellen“ oder „Abholung und Lieferservice“ lauten. Wähle „Link hinzufügen“, trage die öffentliche Adresse deines Bestellshops ein und speichere sie. Verwende keinen Dashboard-, Vorschau- oder PDF-Link. Google: Links in lokalen Brancheneinträgen
Schritt 3: Den eigenen Shop als bevorzugt auswählen
Öffne den gespeicherten Link und lege ihn, soweit verfügbar, als bevorzugt fest. Prüfe die Auswahl getrennt für Abholung und Lieferung. Aktiviere nur Leistungen, die dein Restaurant tatsächlich anbietet. Schalte nicht sämtliche Bestelloptionen ab: Dadurch können auch deine eigenen Bestelllinks ausgeblendet werden. Google: Optionen für Onlinebestellungen verwalten
Schritt 4: Website und öffentlichen Bestellweg prüfen
Kontrolliere unter „Profil bearbeiten“ auch das Website-Feld. Verlinke deine Restaurantwebsite mit gut sichtbarem Bestellbutton oder – wenn dein Shop den gesamten Webauftritt bildet – die passende Shopseite. Google ermöglicht die Angabe der vollständigen Website-Adresse. Google: Unternehmensprofil bearbeiten
Teste anschließend als Gast in Suche und Maps: Führt der Website-Button an die richtige Stelle? Öffnet die Bestelloption deinen Shop? Stimmen Filiale, Bestellarten und Zeiten? Eine gespeicherte Einstellung garantiert keine identische Darstellung auf jedem Gerät. Google: Unternehmensprofil bearbeiten · Google: Optionen für Onlinebestellungen verwalten
Vertiefung: Bestelllink im Google-Unternehmensprofil einrichten.
Beiträge, Fotos, Fragen & Antworten, Öffnungszeiten
Behandle dein Profil wie einen Mini‑Kanal: wöchentlich 1 Beitrag (Aktion, Event, Mittagsmenü) mit klarer CTA („Jetzt bestellen“), monatlich neue Fotos (Essen, Team, Innenraum), Q&A aktiv managen (häufige Fragen selbst einstellen und beantworten) und Sonderöffnungszeiten pflegen (Feiertage, Betriebsferien).
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 30–60 Min/Woche | 0–150 € (optional Content) | Höhere Klickrate, mehr Vertrauen, mehr Gäste aus deiner Stadt |
Local Citations & Bewertungs‑Management
Local Citations sind Einträge deines Betriebs in Branchenbüchern oder Stadtportalen. Halte Name, Adresse und Telefonnummer überall einheitlich.
- 10–20 relevante Verzeichnisse sauber pflegen
- Prozess fürs Sammeln von Bewertungen (QR‑Code auf Rechnung/Beileger, kurzer Hinweis im Service)
- Antwortregel: jede Bewertung beantworten, besonders kritische innerhalb von 48 Stunden
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 2–4 Std Setup + 15 Min/Woche | 0–30 €/Monat (Tools optional) | Stabilere Local‑SEO‑Signale, mehr Vertrauen, weniger „Konkurrent gewinnt wegen 0,2 Sternen“ |
Eigene Website & Online‑Bestellsystem
Marketing bringt Besucher. Website und Bestellshop machen daraus Bestellungen. Ist der Bestellablauf umständlich, zahlst du für Werbung und verlierst unterwegs interessierte Gäste.
Webshop/Bestellseite: Conversion‑Faktoren & UX‑Checkliste
Auch wichtig: No‑Show reduzieren bei Reservierungen (Bestätigung + Erinnerung, ggf. Anzahlungsoption bei Gruppen).
- Above the fold: „Online bestellen“ / „Tisch reservieren“
- Mobil zuerst: Ladezeit, große Buttons, kein Chaos
- Menüstruktur: klare Kategorien, Bestseller zuerst
- Checkout: wenige Schritte, Gastbestellung möglich, klare Liefer-/Abholzeiten
- Vertrauen: Bewertungen sichtbar, Liefergebiet, Mindestbestellwert, Allergene
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 2–6 Std Audit + 1–2 Std Umsetzung | 0–500 € (je nach System) | Spürbar bessere Conversionrate im Webshop, mehr Direktbestellungen bei gleichem Traffic |
Den eigenen Bestellshop mindestens so einfach machen wie den gewohnten Bestellweg
Bevor du Gutscheine druckst, bestelle selbst auf deinem Smartphone. Öffne den Shop nicht über deinen gespeicherten Admin-Zugang, sondern über den Link, den auch deine Gäste erhalten.
Kannst du sofort Lieferung oder Abholung auswählen? Sind Mindestbestellwert, Lieferkosten und Zeiten verständlich? Lassen sich Extras auswählen? Funktionieren die angebotenen Zahlungsarten? Kommt die Bestellung zuverlässig im Restaurant an?
Unsere Empfehlung: Ermögliche den Einstieg ohne App-Download und möglichst ohne verpflichtende Kontoeröffnung. Biete die App anschließend als Zusatz für Stammgäste an, nicht als Eintrittskarte zur ersten Bestellung.
Ein QR-Code braucht ein gutes Ziel. Er repariert keinen komplizierten Checkout.
GastroSprint stellt einen mobilen Bestellshop bereit. Speisekarte, Preise, Verfügbarkeiten, Öffnungszeiten und Lieferzonen können im Dashboard gepflegt werden. Prüfe die konkrete Einrichtung deines Shops vor jeder größeren Aktion. GastroSprint: Funktionen des Restaurant-Bestellsystems
Den Bestellshop auf der eigenen Website prominent verlinken
Wer deine Website besucht und bestellen möchte, sollte nicht erst das Menü durchsuchen müssen. Setze einen klaren Button in den oberen Seitenbereich und wiederhole ihn an passenden Stellen bei der Speisekarte.
Empfohlene Beschriftung: „Direkt online bestellen“.
Auf dem Smartphone kann eine feste Schaltfläche am unteren Bildschirmrand sinnvoll sein. Sie darf aber keine Inhalte, Cookie-Auswahl oder andere Bedienelemente überdecken.
Führe den Gast direkt in deinen Shop. Eine vorgeschaltete Auswahl mit mehreren Lieferportalen ist für dieses Ziel ein zusätzlicher Umweg. Alternative Bestellwege können weiterhin verfügbar bleiben, ohne den eigenen Kanal optisch in den Hintergrund zu drängen.
Prüfe den gesamten Weg vom ersten Website-Aufruf bis zur Bestellbestätigung, nicht nur, ob der Button klickbar ist.
SEO‑Grundlagen für lokale Gastronomie‑Seiten
Suchmaschinenoptimierung für die Gastronomie heißt, lokal eindeutig, technisch sauber und inhaltlich aktuell zu sein.
- Eigene Seiten für „Restaurant + Stadtteil“, „Lieferung + Stadt“, „Catering/Events“
- NAP identisch wie im Google Business Profile
- Strukturierte Daten (LocalBusiness/Restaurant, Öffnungszeiten, Menu)
- Interne Verlinkung: Speisekarte, Reservierung, Bestellseite
- Inhalte: kurze, echte Texte statt Floskeln
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 4–10 Std Setup + 1 Std/Monat Pflege | 0–800 € | Langfristig mehr organischer Traffic und weniger Abhängigkeit von bezahlter Werbung |
Integration mit Order‑Management & Lieferlogik (inkl. Speisekarten‑Optimierung / Menü Engineering)
Hier wird Restaurant Marketing operativ: Wenn dein Online‑Bestellsystem sauber mit Order‑Management und Lieferlogik verbunden ist, sinken Fehler und du kannst Kampagnen überhaupt sinnvoll fahren. Wichtig sind zentrale Bestellannahme, klare Lieferregeln und Speisekarten‑Optimierung (Menu Engineering) für Marge und Durchschnittsbon.
- Zentrale Bestellannahme (Webshop, ggf. Marktplätze, Telefon) in einem System
- Liefergebiete, Mindestbestellwerte, Zeitfenster, Stoßzeiten‑Regeln
- Menu Engineering: Speisekarte so gestalten, dass profitable Gerichte sichtbar sind (Bestseller positionieren, „Ankerpreise“ sauber setzen, Bundle‑Angebote, Upsells wie Getränke/Dessert)
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 6–12 Std Setup + 1–2 Std/Monat Optimierung | 50–300 €/Monat (Software) | Weniger Fehler, höherer Durchschnittsbon, mehr Direktbestellungen mit besserer Marge |
Weiterlesen: Direktbestellungen im Restaurant steigern
Wenn du deinen Webshop professionell aufsetzen und Direktbestellungen messbar steigern willst: Unverbindliche Demo anfragen.
Social Media, Bewertungen & Reichweite
Online Marketing für Restaurants funktioniert dann, wenn es wie ein Trichter gebaut ist: Aufmerksamkeit (Social Media) → Vertrauen (Bewertungen, echte Einblicke) → Handlung (Bestelllink/Reservierung). Ohne diese Verbindung bleibt Social Media oft Zeitverbrauch ohne Umsatz.
Social Media (Inhalte, Kalender, Aufwand/Kosten)
Ein realistischer Redaktionsplan ist leichter durchzuhalten. Plane drei Beiträge pro Woche, jeweils mit einem klaren Anlass und Link zum Shop:
- 1x/Woche: Highlight‑Gericht (Essen im Fokus)
- 1x/Woche: Behind the scenes (Team, Küche)
- 1x/Woche: Angebot/Anlass (Mittagstisch, Event, Gruppenveranstaltung)
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 2–3 Std/Woche | 0–300 €/Monat (optional Ads/Tools) | Mehr Reichweite im Umkreis, mehr Profilaufrufe und Website‑Klicks, bessere Markenbindung |
Social-Media-Profile zu Wegweisern für Direktbestellungen machen
Unsere Empfehlung: Mache den eigenen Shop zum wichtigsten Bestelllink in deinen Social-Media-Profilen, soweit das jeweilige Profil Links unterstützt.
Zeige außerdem einmal konkret, wie eine Direktbestellung funktioniert. Ein kurzes Bildschirmvideo kann Gerichtsauswahl, Extras und den Weg zur Abholung erklären. Veröffentliche nicht ausschließlich neue Essensfotos, während der Bestellweg unklar bleibt.
Textvorlage:
Du kennst unsere Pizza. Kennst du schon unseren eigenen Bestellshop?
Bestelle dein Lieblingsgericht direkt bei uns – zur Abholung oder Lieferung.
Den Link findest du im Profil.
Nenne einen tatsächlich angebotenen Vorteil: einen Erstbestellgutschein, ein besonderes Menü oder Punkte. „Immer günstiger“ oder „schneller geliefert“ sollte dort nur stehen, wenn das nachweislich stimmt. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, insbesondere §§ 5 und 5a
Bewertungen aktiv managen (Reaktions‑Strategie, Aufwand, Erwartung)
Bewertungen sind oft deine stärkste Werbung für Restaurants. Baue einen Prozess: aktiv um Bewertungen bitten, jede Bewertung beantworten, bei Kritik sauber reagieren und offline klären. Ziel ist, aktuell zu bleiben – viele neue Bewertungen in kurzer Zeit wirken stärker als ein altes, gutes Profil.
- Aktiv um Bewertungen bitten (QR‑Code, Bon, Nachfass‑E‑Mail)
- Jede Bewertung beantworten (kurz, konkret)
- Bei Kritik: entschuldigen, Lösung anbieten, offline klären
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 15–30 Min/Woche | 0 € | Mehr Vertrauen, höhere Klickrate im Google‑Profil, bessere Conversion von Suchenden zu Gästen |
Kurzfristige Aktionen: Ads vs. organische Reichweite
Organische Reichweite und Anzeigen ergänzen sich. Führe jede Anzeige auf eine passende Zielseite oder direkt in den Bestellshop.
- Google Ads auf Markenname + „Restaurant + Stadt“ (damit Plattformen dich nicht abfangen)
- Social Ads im Umkreis für konkrete Angebote (Mittagsdeal, neue Karte, Lieferspecial)
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 2–4 Std Setup + 30 Min/Woche | 150–1.000 €/Monat | Schneller Traffic und Bestellungen, wenn Conversion‑Strecke passt; sonst teure Klicks ohne Effekt |
Kundenbindung: E‑Mail, Push, Gutscheine & Stammkundenprogramme
Kundenbindung ist der profitabelste Teil von Gastronomie Marketing: Du verkaufst nicht nur einmal, sondern baust Wiederkehr auf. Dafür brauchst du Einwilligungen, eine saubere Liste und einfache Automationen.
E‑Mail‑Marketing / Newsletter — Listenaufbau, Automationen, KPIs
Starte simpel: Newsletter‑Anmeldung im Webshop/auf Website, QR‑Code im Restaurant („Aktionen & neue Gerichte zuerst“), Willkommens‑Mail + ggf. kleiner Direktbestell‑Anreiz sowie 1–2 Newsletter pro Monat mit saisonalen Angeboten, Events und Menü‑Neuheiten.
KPIs: Öffnungsrate, Klickrate, Umsatz pro Versand, Abmeldungen.
- Newsletter‑Anmeldung im Webshop/auf Website
- QR‑Code im Restaurant („Aktionen & neue Gerichte zuerst“)
- Willkommens‑Mail + ggf. kleiner Direktbestell‑Anreiz
- 1–2 Newsletter/Monat (saisonale Angebote, Events, Menü‑Neuheiten)
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 3–6 Std Setup + 1–2 Std/Monat | 0–50 €/Monat | Wiederkehrende Bestellungen, planbarer Traffic in schwächeren Zeiten |
Gäste mit Einwilligung gezielt zurückholen
Plane passende Anlässe für eine neue Bestellung: ein neues Gericht, ein zeitlich begrenztes Abholangebot oder eine bereits verfügbare Prämie. Sende nicht einfach möglichst viele Nachrichten.
Beispiel für eine freiwillig abonnierte Nachricht:
Heute keine Lust zu kochen?
Unser neues Ofengericht ist im eigenen Shop verfügbar.
Direkt auswählen und zur Abholung vorbestellen.
Für Werbung per E-Mail, SMS oder WhatsApp brauchst du grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung; für elektronische Post gibt es eine eng begrenzte Bestandskundenausnahme nach § 7 Absatz 3 UWG. Eine Bestellung allein erfüllt deren Voraussetzungen nicht automatisch. Übernimm deshalb keine Kontaktdaten aus Plattformbestellungen ungeprüft in deinen Werbeverteiler. § 7 UWG: Unzumutbare Belästigungen
Für deinen Start empfehlen wir ein freiwilliges, dokumentiertes Opt-in und eine einfache Abmeldung. Prüfe zusätzlich die datenschutzrechtliche Grundlage deines konkreten Ablaufs.
Push‑Nachrichten & App‑Strategie (Einwilligung, Frequenz, Aufwand)
Push funktioniert, wenn du sparsam und relevant bist: meist 1–4 Pushs/Monat, Segmentierung (z. B. Lunch‑Kunden vs. Abend‑Besteller) und Inhalte mit Zeitbezug (Reminder, „nur heute“, neue Karte). Wichtig: Einwilligung sauber einholen, klare Abmeldeoption.
- Frequenz: meist 1–4 Pushs/Monat (Anlässe statt Dauerfeuer)
- Segmentierung: z. B. Lunch‑Kunden vs. Abend‑Besteller
- Inhalte: zeitkritische Angebote, Reminder, „nur heute“, neue Karte
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 4–8 Std Setup + 30–60 Min/Monat | 0–200 €/Monat | Schnelle Reaktivierung, besonders gut für Direktbestellungen |
Weiterlesen: Restaurant-App, Kundenbindung und Push-Marketing

Gutscheinkarten für die erste Direktbestellung beilegen
Eine Gutscheinkarte verbindet drei Dinge: den Namen deines Restaurants, einen Bestellweg und einen Anlass, diesen Bestellweg auszuprobieren.
Textvorlage:
Deine nächste Bestellung: direkt bei uns.
Sichere dir 10 % auf deine erste Bestellung in unserem eigenen Onlineshop.
Code: DIREKT10
QR-Code scannen und Lieblingsgericht auswählen.
Lege die Bedingungen vor dem Druck fest: Worauf gilt der Rabatt? Gibt es einen Mindestbestellwert oder Höchstbetrag? Gilt er für Lieferung, Abholung oder beides? Bis wann ist er einlösbar? Wie wird eine Mehrfacheinlösung verhindert? Die beworbene Aktion muss technisch genauso funktionieren. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, insbesondere §§ 5 und 5a
Bei GastroSprint erhältst du zum Start mit jedem Tarif 1.000 personalisierte Gutscheinkarten kostenlos. Die Karten führen per QR-Code zum eigenen Bestellshop und bei Growth oder Complete auch zur Restaurant-App. Gutscheinwert, Gültigkeit und Einlösebedingungen werden vor dem Druck abgestimmt. Die 10 % sind eine mögliche Aktion, keine automatisch festgelegte Pflicht. GastroSprint: Tarife, Gutscheinkarten und Zusatzkosten
Die Karten sind das kostenlose Startpaket. Den angebotenen Rabatt kalkuliert und trägt das Restaurant selbst.
Stammkunden mit Punkten, Prämien und einer Restaurant-App binden
Ein Gutschein gibt einen Anlass für den Wechsel. Ein Treueprogramm soll einen Anlass für die nächste Direktbestellung geben.
Halte das Prinzip verständlich: Gäste sammeln Punkte, sehen ihren Fortschritt und erkennen, welche Prämie sie erhalten können. Kalkuliere die Prämie so, dass sie für den Gast attraktiv und für dein Restaurant tragbar ist.
Die GastroSprint Restaurant-App für iPhone und Android bietet Punkte und Prämien, App-Angebote, Wiederbestellungen über Favoriten beziehungsweise frühere Bestellungen sowie Push-Mitteilungen mit Einwilligung. Die App ist in Growth und Complete enthalten. GastroSprint: Restaurant-App für Apple und Android
Beispiel für die Kommunikation:
Deine Lieblingspizza kann mehr: Punkte sammeln. Prämien sichern. Direkt wiederbestellen.
Bewirb die App besonders nach einer gelungenen Direktbestellung oder bei bekannten Stammgästen. Wer erst einmal bestellen möchte, sollte weiterhin den mobilen Webshop nutzen können.
Mehr erfahren: Eigene Restaurant-App mit Treuefunktionen.
Vorteile anbieten, ohne dauerhaft 10 % Rabatt zu geben
Direktbestellungen müssen nicht immer mit einem Preisnachlass beworben werden. Teste ein kleines Extra, ein exklusives Menü oder eine Aktion zu Zeiten, in denen du noch Kapazität hast.
Beispiel:
Dienstag ist Direktbestelltag.
Zu deiner Onlinebestellung ab [MINDESTBESTELLWERT] gibt es [EXTRA] dazu.
Rechne bei Extras mit dem tatsächlichen zusätzlichen Aufwand: Ware, Verpackung und Zubereitung. Ein kostenloses Produkt ist nicht automatisch günstiger als ein Rabatt – besonders dann nicht, wenn es einen regulären Zusatzverkauf ersetzt.
Trenne außerdem den Anreiz für die erste Direktbestellung von der langfristigen Kundenbindung. Ein dauerhaft gewährter Rabatt kann auch Bestellungen verbilligen, die ohnehin direkt gekommen wären.
Belohne einen sinnvollen nächsten Schritt, nicht automatisch jede Bestellung mit demselben Nachlass.
KPIs für Kundenbindung (CLV, Wiederkaufrate, Öffnungsraten)
Wenn du Kundenbindung nicht misst, wird sie zur Bauchentscheidung. Setze dir ein kleines KPI‑Set, das du monatlich checkst: Wiederkaufrate, CLV (grob reicht am Anfang), Redemption‑Rate bei Gutscheinen, Newsletter‑Öffnungs‑/Klickrate, Push‑Opt‑in & Klicks sowie Direktbestell‑Anteil vs. Plattformen.
- Wiederkaufrate (z. B. innerhalb 30/60 Tage)
- CLV (Customer Lifetime Value) – grob reicht am Anfang
- Redemption‑Rate Gutscheine (Einlösungen / ausgegeben)
- Newsletter: Öffnungs‑ und Klickrate
- Push: Opt‑in‑Rate, Klicks
- Direktbestell‑Anteil vs. Plattformen
| Aufwand | Kosten | Erwartung |
|---|---|---|
| 1–2 Std/Monat Reporting | 0 € | Klarheit, welche Maßnahmen im Restaurant Marketing wirklich profitabel sind |
Offline‑Maßnahmen & Erfolg messen
Online bringt Sichtbarkeit, offline bringt Gewohnheit. Und ohne Messbarkeit ist alles nur „Aktion“.
Aufkleber auf Pizzakartons und Verpackungen einsetzen
Ein Aufkleber kann erklären, warum die nächste Bestellung direkt beim Restaurant sinnvoll ist. Platziere ihn außen gut sichtbar, ohne Pflichtangaben oder Verschlüsse zu verdecken. Neben die Botschaft gehören ein QR-Code und eine lesbare Shopadresse.
Vorlage mit konkreter Provision – nur verwenden, wenn sie für die jeweilige Bestellung nachweislich stimmt:
Für diese Bestellung zahlen wir über 4 € Provision an Lieferando.
Hat’s geschmeckt? Bestell beim nächsten Mal direkt bei uns.
QR-Code scannen · [SHOPADRESSE]
Eine feste Euro-Angabe passt nicht automatisch auf jede Bestellung. Bestellwert, Abrechnungsgrundlage und Vertragskonditionen können unterschiedlich sein. Verwende den Aufkleber deshalb nicht pauschal auf allen Kartons und insbesondere nicht auf Bestellungen anderer Kanäle. Unwahre oder täuschende geschäftliche Angaben können irreführend sein. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, insbesondere §§ 5 und 5a
Vorlage ohne festen Provisionsbetrag:
Gleiches Lieblingsessen. Nächstes Mal direkt bei uns.
Mit deiner Direktbestellung unterstützt du unser Restaurant.
Hier bestellen: [SHOPADRESSE]
Teste eine sachliche Unterstützer-Botschaft gegen eine Variante mit einem konkreten Kundenvorteil. Mach deinem Gast kein schlechtes Gewissen wegen seiner bisherigen Bestellung. Lade ihn zum nächsten Schritt ein.
Thekenaufsteller mit QR-Code für Abholer aufstellen
Sprich Abholer direkt an der Ausgabe auf die nächste Bestellung an. Stelle den Hinweis so auf, dass er beim Bezahlen oder Warten sichtbar ist.
Textvorlage für den Aufsteller:
Nächstes Mal schon bestellt, bevor du losfährst.
Bestelle deine Abholung direkt in unserem Onlineshop.
10 % auf deine erste Online-Direktbestellung mit ABHOL10.
QR-Code scannen · Bedingungen beachten.
Das Team kann den Hinweis mit einem Satz ergänzen:
„Beim nächsten Mal kannst du direkt über unseren Shop vorbestellen. Hier ist die Karte mit dem Gutschein.“
Platziere die Karten am Packplatz und lege fest, wer sie übergibt. Ein Aufsteller allein ersetzt keinen Ablauf.
Biete nur Abholzeiten an, die die Küche leisten kann. Versprich keine garantierte Wartefreiheit, wenn du sie nicht sicherstellen kannst.
QR-Code und Shopadresse auf die Speisekarte drucken
Auf die gedruckte Speisekarte gehören nicht nur Gerichte und Telefonnummer, sondern auch der Weg zur Onlinebestellung.
Passender Hinweis:
Heute auswählen. Nächstes Mal direkt online bestellen.
Lieferung und Abholung: [SHOPADRESSE]
Der Code sollte zur bestellbaren Speisekarte führen, nicht nur zu einer PDF-Datei. Drucke die Adresse zusätzlich als Text: So bleibt der Bestellweg auch ohne Scan erkennbar.
Verwende für gedruckte Materialien eine dauerhaft kontrollierte Adresse. Eine kurze Weiterleitung unter deiner eigenen Domain lässt sich bei einem Shopwechsel aktualisieren, ohne alle Karten neu zu drucken.
Teste vor der gesamten Auflage einen echten Ausdruck mit mehreren Smartphones. Prüfe Kontrast, Abstand und den Scan bei typischem Licht im Restaurant.
Lokale Firmen, Hotels und Empfehlungen als eigene Neukundenkanäle nutzen
Der eigene Shop sollte langfristig nicht nur von Gästen leben, die zuerst auf einer Plattform bestellt haben.
Sprich passende Betriebe in deinem Liefergebiet an: Büros mit regelmäßigen Mittagspausen, Hotels ohne eigene Abendküche oder lokale Vereine. Eine kleine Karte mit QR-Code kann direkt zu deinem Shop führen. Kommuniziere Bestellzeiten, Mindestbestellwert und Lieferbedingungen konkret.
Beispiel für ein Büroangebot:
Mittagspause geplant? Essen direkt vorbestellen.
Unser Mittagsangebot findest du im eigenen Shop.
Lieferung in [GEBIET] zu den angegebenen Zeiten.
Für Empfehlungen kannst du zunächst mit nachvollziehbaren Aktionscodes arbeiten. Eine Prämie sollte an eine tatsächlich abgeschlossene, qualifizierende Bestellung geknüpft sein. Besondere Empfehlungs- und Gruppenbestellfunktionen sind vor einer Bewerbung mit deinem Systemanbieter abzustimmen.
Jede Maßnahme bis zur abgeschlossenen Bestellung messen
Verwende unterscheidbare QR-Ziele oder Aktionscodes für Verpackungen, Theke und Speisekarte. Die sichtbare Hauptadresse kann dabei gleich bleiben.
Mit UTM-Parametern lassen sich Besuche in entsprechend eingerichteten Analytics-Berichten einer Kampagne zuordnen. Damit ist aber noch keine Bestellung gemessen. Die Herkunft muss – soweit technisch und datenschutzrechtlich zulässig – bis zum Bestellabschluss nachvollziehbar bleiben. Google Analytics: Kampagnendaten mit benutzerdefinierten URLs erfassen
Diese vier Kennzahlen empfehlen wir:
| Kennzahl | Berechnung | Aussage |
|---|---|---|
| Online-Direktanteil | Webshop- und App-Bestellungen ÷ alle Onlinebestellungen × 100 | Welcher Anteil läuft bereits direkt? |
| Karten-Erstbestellquote | Zugeordnete erste Direktbestellungen ÷ ausgegebene Karten × 100 | Wie viele Erstbestellungen ordnest du der Kartenaktion zu? |
| Wiederbestellquote | Erstbesteller mit weiterer Direktbestellung im festgelegten Zeitraum ÷ betrachtete Erstbesteller × 100 | Bleiben Gäste im direkten Kanal? |
| Wirtschaftlicher Vorteil | Vergleichbare Plattformkosten minus direkte Zusatzkosten | Lohnt sich der Wechsel nach Rabatten und weiteren Kosten? |
Zähle Stornos nicht als erfolgreiche Bestellungen. Vergleiche ähnliche Zeiträume und Bestellarten. Eine eingelöste Karte ist noch kein sicherer Beweis, dass diese Bestellung sonst über Lieferando gekommen wäre.
Miss deshalb nicht nur den Kanalwechsel, sondern auch Gesamtbestellungen und Ertrag.
Wie viel bringt eine Direktbestellung nach Rabatt wirklich?
Eine eingesparte Provision ist nicht automatisch zusätzlicher Gewinn. Ziehe Rabatte, Zahlungsgebühren, Prämien und andere direkte Zusatzkosten ab. Berücksichtige daneben die laufenden Shopkosten.
Vereinfachtes Rechenbeispiel: 30 € Bestellwert, angenommene Plattformprovision von 14 %, angenommene direkte Zahlungsgebühr von 0,60 €. Alle Beträge stehen auf derselben Nettobasis. Die 14 % sind eine Rechenannahme, keine allgemeingültige Lieferando-Kondition.
| Position | Erste Direktbestellung | Weitere Direktbestellung |
|---|---|---|
| Vergleichbare vermiedene Plattformprovision | 4,20 € | 4,20 € |
| 10-%-Willkommensrabatt | −3,00 € | 0,00 € |
| Angenommene direkte Zahlungsgebühr | −0,60 € | −0,60 € |
| Verbleibender Vorteil vor weiteren Kosten | 0,60 € | 3,60 € |
Das Beispiel setzt gleiche Kosten für Zubereitung und Zustellung voraus. Ändern sich Fahrer-, Verpackungs-, Support- oder andere Kosten, musst du die Differenz zusätzlich einrechnen.
Die erste Direktbestellung kann damit vor allem der Einstieg in eine langfristige Kundenbeziehung sein. Wirtschaftlich entscheidend ist, ob weitere Bestellungen folgen, ohne dass du jedes Mal einen hohen Neukundenrabatt gewährst.
Dein 30-Tage-Plan für mehr Direktbestellungen
Woche 1: Bestellweg und Ausgangslage prüfen. Teste den Shop, hinterlege die Google-Links und setze den Website-Button. Notiere Onlinebestellungen, bisherigen Direktanteil und tatsächliche Gebühren.
Woche 2: Sichtbarkeit im Restaurant schaffen. Starte mit Gutscheinkarten, Verpackungshinweis und Thekenaufsteller. Lege einen einfachen Ablauf am Packplatz fest. Erfasse, wie viele Karten tatsächlich ausgegeben werden.
Woche 3: Zwei Varianten kontrolliert testen. Vergleiche beispielsweise einen Willkommensrabatt mit einem Extra. Nutze getrennte Codes und verteile beide Varianten möglichst vergleichbar. Ändere nicht gleichzeitig Angebot, Gestaltung, Zielgruppe und Shop.
Woche 4: Abschlüsse und Kosten auswerten. Prüfe nicht nur Scans, sondern Erstbestellungen, Warenkörbe, Rabatte und Bestellprobleme. Setze die aussichtsreichere Variante fort. Bewerte die Wiederbestellungen derselben Erstbesteller zusätzlich nach 60 oder 90 Tagen; vier Wochen reichen dafür oft nicht als vollständiger Beobachtungszeitraum.
Fazit: Restaurant Marketing, das dir Kontrolle zurückgibt
Restaurant Marketing funktioniert dann, wenn du es als System baust: Google Business Profile für Sichtbarkeit, Website/Webshop für Conversion, Social Media und Bewertungen für Vertrauen, Kundenbindung über E‑Mail‑Marketing, Push, Gutscheine und Treueprogramme – und am Ende alles messbar über klare KPIs.
Wenn du deinen eigenen Bestellkanal professionell aufbauen und Plattformprovisionen reduzieren willst: Unverbindliche Demo anfragen.
FAQ
Wie schnell sehe ich erste Effekte, wenn ich meine Google‑Einträge optimiere?
Das hängt unter anderem von deinem bisherigen Profil, dem Wettbewerb und den Änderungen ab. Beobachte Profilaufrufe, Anrufe, Bestellklicks und tatsächliche Bestellungen über vergleichbare Zeiträume. Eine feste Frist für bessere Rankings lässt sich daraus nicht ableiten.
Lohnt sich ein eigener Bestellshop gegenüber Lieferplattformen?
In den meisten Fällen ja, weil du Provisionen sparst und Kundendaten für Kundenbindung nutzt. Entscheidend ist, dass der Webshop bequem ist und aktiv beworben wird (Google‑Bestelllink, QR‑Codes, Social Media).
Welche KPIs sind für kleine Restaurants am wichtigsten?
Direktbestellungen (Anzahl & Umsatz), Anteil Direkt vs. Plattformen, Conversionrate Webshop, Wiederkaufrate, Cost‑per‑Order, Bewertungsentwicklung.
Wie setze ich ein Loyalty‑Programm mit geringem Aufwand um?
Starte mit einem einfachen Punkte‑ oder Stempelprinzip, nur für Direktbestellungen. Kommuniziere es überall (Webshop, Restaurant, Beileger) und miss Einlösungen.
Was kostet ein einfacher Newsletter‑Start und welche Erwartungen sind realistisch?
Toolkosten sind oft gering (0–50 €/Monat). Realistisch ist ein schrittweiser Aufbau: erst Liste, dann Automationen, dann regelmäßige Kampagnen – mit messbaren Wiederbestellungen, sobald genug Empfänger erreicht werden.
Muss ich Lieferando kündigen?
Nein, das ist nicht unsere Empfehlung. Bewerte jede Plattform nach ihrem Beitrag zu Neukunden, Ertrag und Betriebsablauf. Baue parallel einen direkten Kanal auf, damit bekannte Gäste eine Alternative für ihre nächste Bestellung haben.
Sind 10 % Rabatt die beste Lösung?
Nicht automatisch. Teste den Rabatt gegen ein kalkuliertes Extra oder einen anderen Vorteil. Entscheidend ist der Ertrag über mehrere Bestellungen, nicht die Zahl der Gutschein-Einlösungen allein.
Quellen und Einordnung
Die Textvorlagen, Aktionscodes, Aufwände und Kostenrahmen sind redaktionelle Beispiele. Sie sind keine gemessenen Kundenergebnisse. Die Rabattrechnung verwendet ausdrücklich angenommene Konditionen. Tarifumfang, Gutscheinkarten, Google-Bestelllinks und § 7 UWG wurden am 25. September 2026 anhand der jeweils verlinkten Quellen abgeglichen.
Quellen und Produktgrundlage
- GastroSprint Tarife und GutscheinkartenGutscheinkarten zum Start und App-Funktionen in Growth und Complete.Abgerufen am
- Google: Optionen für Onlinebestellungen verwaltenEigene Bestelllinks und bevorzugte Optionen für Lieferung und Abholung.Abgerufen am
- § 7 UWG: Unzumutbare BelästigungenEinwilligung für elektronische Werbung und Bestandskundenausnahme.Abgerufen am
